Doch diese Tatsache, die die Wissenschaft im 20. Jahrhundert längst bewiesen hat, wird von den Anhängern der darwinistisch-materialistischen Philosophie schlicht geleugnet. Wie bereits gezeigt, behaupten die Materialisten, dass das Universum nur ein Produkt aus Chaos und Zufall ist. Doch jede Untersuchung, ob sie sich nun auf die Entstehung des Universums bezieht oder auf das vollkommene Gleichgewicht und die faszinierende Harmonie zwischen den Systemen des Universums und den darin lebenden Wesen, macht deutlich, dass das Universum mit Sicherheit nicht zufälligerweise entstanden sein kann.
Der britische Physiker und Mathematiker Sir James Jeans hat die vollkommene Ordnung im Universum folgendermaßen charakterisiert:
"Das Ergebnis einer auf das Universum bezogenen wissenschaftlichen Forschung kann in einem einzigen Satz zusammengefasst werden: Es scheint so, dass das Universum von einer höheren Intelligenz gestaltet worden ist, deren mathematisches Wissen unbegrenzt ist." (Sir James Jeans, The Mysterious Universe, Cambridge University Press, 1932, S. 140.)Jeder der zahllosen großen und kleinen Sterne und Planeten ist Teil einer großen Ordnung, die von eminenter Bedeutung ist. Weder die Position der Sterne und Planeten im Universum noch ihre Bewegungen folgen dem Zufall. Ganz im Gegenteil sind sie mit ihren zahllosen bekannten und unbekannten Einzelheiten planmäßig angeordnet und zu einem bestimmtem Zweck erschaffen worden. Tatsache ist auch, dass schon die Änderung eines einzigen der zahlreichen Parameter, die das Gleichgewicht im Universum bewirken, wie z.B. eine Veränderung in den Positionen der Sterne und Planeten, ausreicht, um die voneinander abhängigen Gleichgewichte zu stören und in Unordnung zu bringen. Doch dieses Gleichgewicht als Ganzes gerät nie durcheinander, und die vollkommene Ordnung im Universum setzt sich ohne jeglichen Fehler fort. Dies ist Sinn und Zweck der Schöpfung Gottes, des Allmächtigen."
"Es ist sehr schwierig und sogar unmöglich, dieses beträchtliche und wunderbare Universum, einschließlich des Menschen, der fähig ist, ganz in die Vergangenheit und ganz in die Zukunft zu schauen, als Werk des blinden Zufalls oder der Notwendigkeit zu betrachten." (Robert B. Downs, Dünyayý Degiþtiren Kitaplar, Tur Yayýnlarý, Ýstanbul 1980, S. 289.)
- kleiner wäre, würden Mond und Erde zusammenstoßen.
- größer wäre, würde der Mond im Weltraum verschwinden.
- nur ein wenig geringer wäre, würden Ebbe und Flut, die der Mond auf der Erde verursacht, in gefährlichem Ausmaß ansteigen. Die Wellen der Ozeane würden die tiefergelegenen Gebiete der Kontinente unter Wasser setzen, und die Reibung, die als Folge dieses Vorgangs auftritt, würde zu einer Temperaturerhöhung der Ozeane führen, so dass das empfindliche Temperaturgleichgewicht, das das Leben auf der Erde benötigt, zerstört wäre.
- nur ein wenig größer wäre, würde die Anzahl von Ebbe- und Flutbewegungen sinken, so dass die Ozeane unbeweglicher würden. Das stehende Wasser brächte das Leben im Meer in Gefahr, und folglich würde der Sauerstoffgehalt unserer Atemluft in Gefahr sein. http://www.pathlights.com/ce_encyclopedia/01-ma10.htm#Elemental Forces
Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) sagte dazu :
"Es gibt keinen Gott außer Gott, dem Erhabenen und Würdigen. Es gibt keinen anderen Gott außer dem Herrn des Großen Throns. Es gibt keinen anderen Gott außer Gott, dem Herrn der Himmel, der Erde und des Großen Throns." (Sahihi Muslim, Hadith Nr. 4909.)
"Wenn die Sterne einander nur ein bisschen näher stünden, wäre die Astrophysik in nichts anders. Es würde keine Änderung in den grundlegenden physikalischen Funktionen geben, die den Sternen, Nebulae und anderen Himmelskörpern zugrundeliegen. Von einem entfernten Punkt aus betrachtet, würde sich das Aussehen unserer Galaxie nicht von ihrem gegenwärtigen Zustand unterscheiden. Der einzige Unterschied wäre, dass sich am Himmel, den ich nachts im Gras liegend betrachte, noch mehr Sterne befänden. Aber Entschuldigung, jawohl, es würde noch einen weiteren Unterschied geben: Derjenige, der diesen Anblick betrachtet, würde nicht "Ich" sein... Diese riesige Lücke ist die Vorbedingung unserer Existenz". (George Greenstein, The Symbiotic Universe, S. 21.)
"Die grundlegenden Konstanten der Natur und die ersten Bedingungen für die Entstehung des Lebens wurden mit einer erstaunlichen Präzision festgelegt. Es genügt, über die Begabung eines Golfspielers nachzudenken, dem es gelang, seinen Ball von der Erde aus in ein Loch auf dem Planeten Mars zu manövrieren, um eine Vorstellung davon zu bekommen, mit welch unglaublicher Klarheit das Universum geordnet worden ist!" (Jean Guitton, Tanrý ve Bilim (Gott und Wissenschaft), Simavi Yayinlari, 1993, S. 54.)
"Die uns bekannte Umwelt ist mit ihren grundlegenden Eigenschaften (nämlich mit ihren verschiedenartigen chemischen Stoffen und deren physio-chemischen Auswirkungen und mit den physikalischen und chemischen Eigenschaften der Hydrosphäre, Leben ermöglichen und erhalten, die geeigneteste Umwelt für jegliche Art von Leben". (Lawrence Henderson, The Fitness of the Environment, Boston: Beacon Press, 1958, Vorwort.)Gott hat zum Beispiel die Wassermenge auf der Erde in der bestmöglichen Weise für das Leben aller Lebewesen festgelegt. John Ray, ein englicher Naturwissenschaftler des 18. Jahrhunderts, hat dies mit folgenden Worten erklärt:
"Wenn auf der Erde auch nur die Hälfte des gegenwärtigen Meerwassers existieren würde, dann würde sich die Wasserdampfmenge um die Hälfte des gegenwärtigen Wertes reduzieren; folglich gäbe es nur halb so viele Flüsse, um die trockene Erde zu bewässern. Denn die Menge des Wasserdampfs ist von der Größe der Fläche abhängig, von der der Wasserdampf aufsteigt. Das heißt, der allwissende Schöpfer hat die Größe der Meere so geplant, dass für alle Länder der Erde genügend Wasserdampf gewährleistet ist." (John Ray, The Wisdom of God Manifested in the World of Creation, 1701; Michael Denton, Nature´s Destiny, S. 73.)Ein Mensch, der behauptet, dass all dies nur von Zufällen hervorgebracht worden sein soll, ist weit entfernt von Vernunft und Gewissenhaftigkeit.
"Wenn die Dichte des Wassers höher wäre, würde das Wasser seine wichtigste Eigenschaft, nämlich ein geeigneter Grundstoff für das Leben zu sein, sicherlich verlieren. Wenn seine Dichte z.B. so hoch wie die von flüssigem Wasserstoff wäre, wären die Strukturen der Lebewesen noch heftigeren Bewegungen mit vernichtender Wirkung ausgesetzt... Die empfindlichen molekularen Strukturen könnten unmöglich vom Wasser unterstützt werden und die überaus empfindliche Zellstruktur der Lebewesen könnte nicht am Leben bleiben...
Wenn jedoch die Dichte des Wassers geringer wäre, würde dies die kontrollierten Bewegungen von Makromolekülen (wie Proteinen und Enzymen) und insbesondere von speziellen Strukturen wie Mitochondrien und kleiner Organellen unmöglich machen. Ebenso würde die Zellteilung unmöglich werden. Alle lebenswichtigen Funktionen der Zelle würden nicht funktionieren und das uns bekannte ein- und mehrzellige Leben gäbe es nicht. Die Entwicklung von höheren Organismen jedoch, die von den Bewegungs- und Reibungsfähigkeit der Zellen während der Embryogenese (der Entwicklung im Mutterleib) abhängt, würde mit Sicherheit nicht stattfinden können, wenn die Dichte des Wassers noch ein bisschen geringer wäre." (Michael Denton, Nature's Destiny, S. 33.)
Wenn also die oben genannte Umwandlung von Wasser zu Wasserdampf und dann wieder zu Regen nicht stattfinden und das Wasser stattdessen verloren gehen würde, dann wäre dies sicherlich ausreichend, um alles Lebendige zu vernichten.